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Interview aus dem Jahr 1995,
erschienen im Reiseführer
"INFOS FUERTEVENTURA" |
mit der Berliner Modedesignerin
Bea Stein,
Gründerin und Besitzerin des Modehauses |
TANGENTE
hier auf der Insel im Sunrise Beach Hotel
COSTA CALMA PALACE, Costa Calma
(im Stockwerk unter der Rezeptionshalle) |
Neue Heimat Fuerteventura
Ein Residenten-Portrait
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Bea Stein:
"Trotz aller Krisen -- ich habe es nie bereut!"
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Zur Zeit sind bei den hiesigen Behörden ca.
11.000 Residentinnen und Residenten gemeldet, d.h. Ausländer mit festem Wohnsitz auf Fuerteventura.
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Die unterschiedlichsten Motivationen veranlassten diesen Personenkreis, ihr ursprüngliches, in
70% aller Fälle deutschsprachiges Heimatland
zu verlassen, um auf einem weit entfernten Eiland eine zweite Heimat zu suchen und meist auch zu finden. Der ewige Frühling, das gesunde Klima, die tollen Strände ? Was bewegte diese Menschen,
welche Ziele, welche Träume schwebten ihnen vor Augen? Welche Kraft trieb sie dazu, hier, allen Anfangsschwierigkeiten zum Trotz, Fuß fassen zu wollen? |
Eine Pauschalantwort gibt es nicht auf diese Fragen. Der Verfasser hat im Laufe der Jahre viele Residenten kennen gelernt, jeden Alters und
beiderlei Geschlechts, vom verträumten Weltflüchtling bis zum knallhart spekulierenden Geschäftsmann. |
Eins jedoch mussten die meisten erst einmal lernen: dass hier Urlaub zu machen und hier zu leben zwei sehr verschiedene Paar Schuhe sind ! |
Unter denjenigen, die es länger als ein paar Monate auf der Insel gehalten hat, kann man eigentlich, grob vereinfacht, zwei verschiedene Typen
von Fuerteventura-Residenten ausmachen: da ist einmal das gut situierte Ehepaar im mittleren bis reifen Alter, das die Früchte seiner jahrzehntelangen Arbeit hier genießen will. Die Kinder sind
aus dem Haus. Man hat genug auf der "hohen Kante", um sich hier ein Appartement oder Haus kaufen zu können (was man, mit entsprechender Wertsteigerung, dem Nachwuchs später noch
vererben kann). Und man möchte vor dem ständig sinkenden Niveau der Lebensqualität in der Heimat (steigende Kriminalitätsraten, ökologische sowie geistige Umweltverschmutzung, etc.) ins
"Paradies" Fuerteventura flüchten. |
Charakteristisch für diesen Typus von Residenten ist die mehr rational geplante Übersiedlung. Mehrere Probeaufenthalte, verbunden mit der
Suche nach dem geeigneten Platz und der Immobilie ihres individuellen Geschmacks, Information über das soziale Umfeld, sowie steuerliche und juristische Konsequenzen, alles das hat zur Folge, dass
die wenigsten aus dieser Gruppe ihren Schritt bisher bereut haben. |

. . . in Ruhe den Herbst des Lebens genießen!
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Der andere Typus von Fuerteventura-Resident(in) wird doch eher von spontanen, oft unterschwelligen Emotionen zum Daueraufenthalt animiert. Wir
haben etliche Interviews mit Personen dieser Gruppe geführt. Die meisten waren höchst interessant. Doch niemand hat es so auf den Punkt bringen können wie Bea Stein, die seit 1981 auf
der Insel lebt. |
Die gebürtige Berlinerin, die auf Fuerteventura in wenigen Jahren das erfolgreiche Modehaus TANGENTE aufgebaut hat, schildert hier,
stellvertretend für viele andere, welche innere Wandlung sie durchleben musste, um hier nicht nur erfolgreich, sondern auch glücklich leben zu können. Auch bei ihr war es: "Liebe auf
den zweiten Blick!" |
INFOS besuchte Frau Stein in ihrem Haus in Tarajalejo und führte mit ihr das folgende, für viele Leser sicher aufschlussreiche
Gespräch: |
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Frau Stein, waren Sie eigentlich sehr unglücklich in Berlin? |
Bea Stein: Das habe ich nicht bewusst wahrnehmen können damals. Es war mehr ein diffuses Gefühl von
"nicht am richtigen Platz sein". Aber wenn ich meine jetzige Lebenssituation mit damals direkt vergleiche, muss ich sagen, dass ich auf jeden Fall erst hier auf Fuerteventura gelernt
habe, glücklich zu sein -- jedenfalls in dem Sinne, wie ich Glück empfinde. |
Können Sie das, was Sie persönlich als Glück empfinden, näher umschreiben ? |
Bea Stein: Das ist schwierig! Ich bin mir dessen selbst noch nicht genau bewusst. Ich kann nur
feststellen, dass ich als Großstädterin tagtäglich mit äußerlichen Reizen förmlich überschüttet wurde. Ich war es so gewohnt und glaubte lange, dies auch zu brauchen. |
Das erste Mal auf dieser Insel war am Anfang schrecklich für mich. Einfach "tote Hose", wie wir in Berlin gesagt hätten! Ich war
von morgens bis abends am Strand von Tarajalejo oder machte mal mit dem Jeep einen Trip zu den Dünen. Abends dann Essen im Dorf, ein paar Drinks in der Taverne und dann ab ins Bett. Morgens mit
den ersten Sonnenstrahlen raus an den Strand und so weiter. Sie wissen ja selbst, dass es damals wirklich kaum Möglichkeiten zur Zerstreuung gab, wenn man, wie ich, kein Spanisch sprach und
kaum Leute kannte. |
Wann waren Sie denn das erste Mal auf Fuerteventura ? |
Bea Stein: Im Sommer '79 als ganz normale Pauschalurlauberin. |
Und was hat Sie trotzdem noch mal hierher gezogen, wenn es beim ersten Mal so enttäuschend war ? Es gab doch tausend mögliche
Alternativen, um Urlaub nach Ihrem Geschmack zu machen! |
Bea Stein: Ent—täuschend ! Das ist genau das richtige Wort ! Wie wohl ich mich wirklich gefühlt hatte,
das spürte ich nämlich erst richtig in Berlin. Obwohl wieder alles da war, was ich im Urlaub zu vermissen geglaubt hatte, fehlte mir plötzlich etwas. Und was das war, das wurde mir dann erst
beim zweiten Besuch irgendwie deutlicher bewusst. |
Es hat Ihnen also keine Ruhe gelassen herauszufinden, was Ihnen in Berlin fehlte ? |
Bea Stein: So ist es! Ich musste dann feststellen, dass das, was ich geglaubt hatte, hier auf der Insel zu
vermissen, eigentlich nur aus Täuschungen bestand. Und in diesem Sinne ist "ent—täuschend" genau der treffende Ausdruck, auch wenn mir dies erst beim zweiten Besuch klar geworden
ist. |
Ein ziemliches Pauschalurteil, finden Sie nicht auch, Frau Stein ? |
Bea Stein: Ja, ich sollte mich vielleicht präziser ausdrücken, aber es fällt mir wirklich schwer, das
alles jetzt in Worte fassen zu müssen, was ich bisher mehr vom Gefühl her erlebt habe. |
Ich will's mal versuchen: Ich glaube, ich habe mich hier am einsamen Strand irgendwann gefragt, was ich gewohnt war in Berlin, was mir also
hier auf der Insel so abgeht. Und ich musste mir selbst gegenüber zugeben, dass mein ganzes, irgendwie zwanghaftes Unterhaltungsbedürfnis nichts anderes war als Flucht vor mir selbst. Und das
Absurde war dann später, als ich zu Hause bekannt gab, nach Fuerteventura übersiedeln zu wollen, dass man mir gerade das vorwarf, nämlich dass ich aus Berlin fliehen, vor meinen Problemen
flüchten würde. |
Aber hätten Sie nicht auch in Berlin Ihrem Leben eine andere Richtung geben können? |
Bea Stein: Das Argument ist für mich graue Theorie, reine Hypothese. Ich war damals einfach der festen
Überzeugung, dass ich mir den Platz zum Leben aussuchen sollte, an dem ich erstmalig zum ernsthaften Nachdenken über mich und meinen mir bestimmten Platz in der Welt gekommen war. |
Und trotz aller Krisen, die ich auch — oder gerade — hier durchlebt habe: bereut habe ich meinen damaligen Entschluss nie! |

". . . ich habe mich irgendwann in der Großstadt
mehr gelangweilt als hier . . ."
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Waren Sie denn während Ihres jahrelangen Aufenthalts auf der Insel zwischendurch nie mal wieder in Berlin? |
Bea Stein: Doch, ja ! Viele Male. Und jedes Mal war ich überzeugter, für mich persönlich richtig
gehandelt zu haben. Es war immer wieder sehr interessant, wenn ich meiner alten Heimatstadt privat oder beruflich einen Besuch abstattete. Aber immer nur eine begrenzte Zeit. Sie werden es
vielleicht nicht verstehen, aber schließlich habe ich mich dann in der Großstadt mehr gelangweilt als hier, wo doch auf den ersten Blick nichts besonders Bewegendes zu passieren scheint. |
Aber ich möchte behaupten, dass ich hier mehr Bewegung, mehr Leben spüre als in einer Großstadt. Vielleicht weil alles etwas intimer,
weniger anonym gelebt wird. Vielleicht auch wegen der Urlauber, die doch meist auch viel offener, freier sind als im Alltag zu Hause. Ja, ich muss zugeben, dass die gute Urlaubslaune der
Feriengäste mich immer irgendwie angesteckt hat -- obwohl ich hier mehr und härter arbeite, als ich es aus Berlin gewohnt war. |
Bea Stein (rechts) mit
einem Model nach einer
ihrer regelmäßigen Modenshows

" . . . jedes Mal war ich überzeugter, für mich persönlich
richtig gehandelt zu haben ." |
Was haben Sie denn beruflich gemacht in der alten Heimat ? |
Bea Stein: Ich war damals Medizinisch-technische Assistentin am Robert-Koch-Institut. Schon ein ganz
interessanter Beruf. Meine eigentliche Leidenschaft galt aber immer schon dem Thema Mode. |
In Abendkursen an einer privaten Modeschule habe ich mich damals noch zur Modedesignerin ausbilden lassen, allerdings ohne irgendwelche
Karrierepläne. |
Damit konnten Sie hier wahrscheinlich wenig anfangen, oder ? |
Bea Stein: Richtig, schon allein wegen der fehlenden Sprachkenntnisse. Ich hatte noch ein bisschen auf
meinem Sparkonto. Das reichte, um mich erst mal mit der neuen Umgebung so weit vertraut zu machen, bis ich es wagen konnte, ans Geldverdienen zu denken. Mit einer anderen Deutschen, die sich
ebenfalls hier niederlassen wollte, probte ich dann meine ersten professionellen Schritte in die Modebranche. Das wurde jedoch ein totaler Reinfall, weil wir ganz unterschiedliche Vorstellungen
hatten, die nicht unter einen Hut zu bringen waren. Dazu kamen noch persönliche Dissonanzen, über die ich aber hier nicht sprechen möchte. Sie verließ jedenfalls bald die Insel und ich
machte alleine weiter. Es war eine harte Zeit damals, aber ich habe aus diesen Erfahrungen gelernt und bin heute glücklich, meine eigenen Ideen alleinverantwortlich realisieren zu können. |
Wie ging's denn dann weiter damals ? Inwiefern war es eine harte Zeit, wie Sie sagen? |
Bea Stein: Erst mal war kein Geld mehr da. Ich musste also sehen, dass ich als Ausländerin Arbeit fand,
was damals viel schwieriger war als heute. Nach einem relativ kurzen Intermezzo als Verwaltungs-Assistentin einer kleinen Appartement-Anlage gab ich mir einen Ruck und versuchte, mein damals
liebstes Hobby, das Stricken, zu Geld zu machen. Ich musste aber bald einsehen, dass das nicht so einfach war, wie ich mir vorgestellt hatte. Jedenfalls konnte ich davon noch lange nicht meinen
Lebensunterhalt bestreiten. Ein günstiges Angebot, als Reiseleiterin zu arbeiten, konnte ich nicht ausschlagen -- und das war gut so ! Durch den intensiven Kontakt mit den
Fuerteventura-Urlaubern habe ich viel lernen können, was mir heute ganz besonders zugute kommt. |
Den Geschmack eines ganz speziellen Kundentypus' zu treffen, ist immer eine schwierige Sache. Besonders schwierig ist dies aber in der
Modebranche. Da ich durch meine Arbeit als Reiseleiterin auch viel mit meinen Gästen ins private Gespräch kam, traf ich oft andere Frauen, die mein Faible für ausgefallene Pullover teilten.
Da konnte viel phantasiert werden, konnten Ideen gemeinsam erdacht und ausprobiert werden. |
Aber es blieb immer noch mehr oder weniger Hobby, oder nicht ? |
Bea Stein: Ja, eigentlich schon.
Gut, hin und wieder sprachen mich Urlauberinnen auf meine Pullis an und
nahmen sich auch ein, zwei Stück mit nach Hause, aber ich war in meinen Kreationen noch zu vorsichtig, zu sehr auf gängigen Geschmack ausgerichtet. Der Durchbruch kam erst, als ich es wagte,
ohne Rücksicht auf damalige modische Trends meiner Phantasie freien Lauf zu lassen. |
Plötzlich konnte ich bei weitem nicht mehr soviel stricken, wie verlangt wurde. Das gab mir den Mut, die Sache wirklich professionell
anzupacken. Ich meldete meine Modefirma an und suchte mir einige Dutzend Strickerinnen zusammen, die dann meine Ideen in Heimarbeit rasch in die Tat umsetzten. |
Überraschend schnell hatte ich praktisch alle Boutiquen der Insel als ständige Abnehmer. Danach kamen die Nachbarinseln dazu. Den größten
Erfolg aber hatte ich anschließend — na, erraten Sie's? — genau: in meiner alten Heimat Berlin ! |
Die dortige Verkaufsagentur hat mir übrigens damals den Namen "Bea Stein" mit dem Slogan "Design by Bea Stein" verpasst.
In Wirklichkeit heiße ich nämlich Beate Steinecker. |
Und mit welchem Namen möchten Sie heute angesprochen werden? |
Bea Stein: (lacht...) Das ist mir echt wurscht, Hauptsache man meint mich und nicht
irgendeine abgehobene "Modetussi". |
Inzwischen entwerfen Sie ja Ihre Kreationen nicht nur für andere Boutiquen sondern besitzen auch selbst Geschäfte. Man sieht dort aber
kaum Pullover ! |
Bea Stein: Ja, das mit der eigenen Boutique musste einfach sein, um den persönlichen Kontakt zur
Kundschaft nicht zu verlieren. Ich unterhalte mich gerne mit den Urlauberinnen, nicht nur über Modethemen. Da kommen Schwingungen rüber, die mich auch immer wieder neu inspirieren. Dass die
damals allgemein starke Nachfrage nach Designer-Pullovern allmählich abebbte, wusste ich somit schon lange bevor der Trend offiziell für tot erklärt wurde. So konnte ich mich rechtzeitig
umstellen auf Kollektionen, die das gesamte Modespektrum bedienen. Das heißt: Mode von Kopf bis Fuß! Mode heißt ja nicht Verkleidung sondern Bekleidung, deshalb
genießen meine Kundinnen den Vorzug, aus einer breiten Palette von Stilrichtungen individuell auswählen zu können. Und ich genieße es, mich mit ihnen in entspannter, lockerer
Urlaubsatmosphäre unterhalten und sie auf Wunsch beraten zu können. Das ist das ganze Geheimnis, und solange der Erfolg mir Recht gibt, wird dies auch meine Philosophie bleiben. |
Model mit einer Creation
von Bea Stein

". . . der Durchbruch kam erst, als ich es wagte,
meiner Phantasie freien Lauf zu lassen . . ." |
Nun wollen wir mal aufhören, die Werbetrommel zu rühren . . . |
Bea Stein: (unterbricht und lacht...) Dann sollten Sie Ihre Fragen anders formulieren. Sie haben
gefragt, und ich habe geantwortet. |
Ok., genug von der Arbeit ! Was hält Sie denn noch auf der Insel, mal abgesehen vom beruflichen Erfolg, den Sie ja wahrscheinlich auch
woanders gehabt hätten. |
Bea Stein: Nun, obwohl ich in der glücklichen Lage bin, berufliche und private Interessen gar nicht als so
separiert empfinden zu müssen, gibt es in meiner knapp bemessenen so genannten Freizeit doch noch genug Spielraum für anderweitige menschliche Kontakte. Das jahrelange Zusammenleben mit den
Insulanern hat auch viele gute Bekanntschaften und Freundschaften entstehen lassen. Es hat mich insgesamt viel gelassener, toleranter und menschlicher gemacht. Nicht zuletzt dafür bin ich den
Majoreros (die Einheimischen Fuerteventuras -- die Redaktion) dankbar. |
Diese angenehmen Kontakte und einige sehr enge und wertvolle Beziehungen, auch zu anderen Residenten, habe ich mir immer gewünscht und hier
auf der Insel gefunden. Dann sind da noch meine geliebten Katzen zu nennen und natürlich die tollen Strände, die mich heute noch
fast genauso faszinieren wie damals. |
Zum Schluss noch die berühmte Frage: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das? Mal ganz spontan! Was fällt Ihnen da ein? |
Bea Stein: Die Frage bringt mich echt in Verlegenheit, weil ich mir hier angewöhnt habe, mehr den Moment
zu genießen als Zukunftsträumen nachzujagen. — Gut, einmal wünsche ich mir, dass dieses Lebensgefühl auch weiterhin anhält, dann wünsche ich mir oft mehr Toleranz unter allen Mitmenschen
und besonders, um auf der Insel zu bleiben, unter den deutschen Residenten. |
Tja, jetzt bleibt mir nur noch ein Wunsch, was? Schreiben Sie, dass ich jedem wünsche, dass er niemals aufgibt, seinen eigenen Platz im Leben
zu suchen — und das meine ich jetzt nicht unbedingt geographisch. Denn ich glaube, nur dann, wenn man ihn gefunden hat, ist ein Leben erst
wirklich lebenswert. |

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". . . ich wünsche mir, dass dieses Lebensgefühl auch weiterhin anhält." |
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