Ortsbeschreibungen Fuerteventura

ANTIGUA

Ein kleiner verträumter Ort, in dem inmitten von sorgfältig gepflegtem Grün die 1785 erbaute Kirche dominiert, die der Virgen de la Antigua geweiht ist. Sie ist vormittags und gegen Abend meist zu Besichtigung geöffnet.

Antigua entstand im 18. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Orten der Insel. Im Jahre 1812 und von 1835 bis 1836 wurde es für kurze Zeit Inselhauptstadt. Heute verfügt Antigua über eine Reihe kultureller und sozialer Einrichtungen: Schule, Bibliothek, Ambulanz, Post.

Einmal alle 2 Wochen schlichtet der Friedensrichter zivile Streitigkeiten. Im Gemeindehaus der Kirche treffen sich Jugendliche und ältere Menschen aus der Umgebung. Jedes Jahr im Mai oder Juni treffen bei der "Feria Insular de Artesanía", der KunsthandwerksmesseFolkloregruppen und Kunsthandwerker zusammen, um ihr Können zu zeigen, ihre Erzeugnisse zu verkaufen und Erfahrungen auszutauschen. Am östlichen Ortsrand wurde dazu ein Gelände ausgebaut mit Schwimmbecken, Fußballplatz, Turnhalle, Basketballfeld und geräumigen Freiflächen. In unregelmäßigen Abständen ist Markt; man rechnet mit Besuchern der ganzen Insel.

Außerhalb der Ortes an der Hauptstrasse nach Tuineje befindet sich zwischen Tankstelle und TÜV (ITV) die Fernsehstation Fuerteventura des Senders Canarias TV, die das Programm mit Lokalnachrichten (leider nur auf spanisch), lokaler Werbung und Landschafts-aufnahmen bereichert.

Ebenso lohnend ist ein Besuch im Pueblo Majorero (bei der restaurierten Mühle von Antigua). Ein Heimatmuseum mit Werkstätten und Souvenirläden, in denen Erzeugnisse des einheimischen Kunsthandwerks angeboten werden, bietet einen repräsentativen Querschnitt der majorerischen ("Majoreros" nennt man die Einwohner Fuerteventuras) Kulturgeschichte.

Besonders reizvoll ist ein Abstecher in die östliche Umgebung Antiguas: von Las Pocetas nach Valles de Ortega oder entlang der schmalen Straße nach Puerto del Rosario. Alte, lehmfarbene Gehöfte, Mühlen, und Aljiben (Wasserspeicher) bilden besonders im Winter nach der Regenzeit einen farblichen Kontrast zu den rosa blühenden Mandelbäumen und dem zarten Grün, das für wenige Wochen aus dem lehmigen Boden sprießt, während sie sich im Sommer (lehmfarben gut getarnt) kaum von der Umbebung abheben.

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Restaurant Don Antonio in Vega de Río Palma

Reiner Loos als Inhaber sowie Dieter und Elke Rossberg als Bewirtschafter
laden Sie herzlich ein zum Besuch des außergewöhnlichen Restaurants
"DON ANTONIO" im schönen Örtchen Vega de Río Palmas (Nähe Talsperre)

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