Ortsbeschreibungen FuerteventuraAJUY (Puerto de la Peña) |
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| Hier ging im Jahre
1402 Jean de Bethencourt zusammen mit Gadifer de la Salle von Bord.
Durch das Tal Vega de Río Palmas bahnten sich die Eroberer ihren Weg
unter hohen Palmen durch dichtes Gestrüpp, stellenweise watend in
der reißenden Strömung des Gebirgsbaches, der damals noch ganzjährig
Wasser führte. Lange Jahre diente die schwarze Sandbucht "Puerto de
la Peña" der neu gegründeten Inselhauptstadt als Hafen. Heute präsentiert sich Ajuy als verschlafenes Fischerdorf. Im Winter liegen die Trommelreusen übereinander gestapelt am Strand; gefischt wird dann kaum, oft ist das Meer "muy mal", die Brandung gefährlich für die kleinen Boote, besonders im Frühling. Saison für die Fischer ist von Mai bis Oktober, dann erhalten Sie in den Bars und Restaurants garantiert fangfrischen Fisch. Patas de Cabras, eine besondere Muschelart und lokale Spezialität, werden nur im August und September von den bei Flut unter Wasser stehenden Höhlen gestemmt, was nicht ungefährlich ist. Abenteuerlustige kommen beim Abstieg
zur Caleta Negra auf ihre Kosten; Trittfestigkeit ist gefragt. Die
Höhle besteht aus mehreren nebeneinander liegenden Gewölben und
Gängen; Im 19. Jahrhundert wurde von Puerto de la Peña aus Kalk verschifft. Reste der Verladevorrichtung findet man rechts des Ortes oberhalb der benachbarten Bucht. |