Aktuelle Fuerteventura Kurznachrichten(zusammengestellt am 20.07.2003) |
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Service der spanischen Post
Correos, die spanische Post, hat seit dem vergangenen Montag angefangen, endlich auch auf Fuerteventura Briefmarken-Automaten aufzustellen. “Nach längeren Studien der hiesigen Verwaltung,” so die offizielle Verlautbarung, “haben wir uns zu diesem neuen Feldversuch entschlossen. Es kann nicht mehr so weiter gehen, dass sich Kunden für den simplen Erwerb einiger Briefmarken in die Warteschlangen in den Schalterhallen einreihen und nicht selten extrem lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.” Installiert wurden die Automaten vor der Post in Puerto del Rosario und Gran Tarajal, sowie in den Touristenzentren Corralejo und Morro Jable. Seit Sonntag, dem 6. Juli, gibt es neben den bisherigen Wochenmärkten in Corralejo, Costa Caleta (Caleta de Fustes) und Playa de Jandía auch einen an der Costa Calma. Jeden Sonntag von 10:00 bis 15:00 Uhr werden dort — in der Nähe des Kreisverkehrs zwischen dem Hotel RIU Fuerteventura Playa und dem Centro Comerciál Rio Sol (am nördlichen Ende der Costa Calma) — Trödel, Kunsthandwerk und Kitsch angeboten. Wer selbst einen Standplatz pachten will, kann sich an das lokale Büro der Kreisverwaltung Pájara an der Costa Calma (neben der Polizei) wenden. Helle Zeiten... Erworben in Deutschland, verschifft mit dem Transporter ‘Paula’, kam er am vergangenen Freitagabend dann endlich im Hafen von Puerto del Rosario an: der neue Strom-Generator mit einer Leistungskapazität von 18 Millionen Volt. Auf die stark gestiegene Stromabnahme, bedingt durch den ständigen Zuwachs auf unserer Insel, musste der hiesige Stromlieferer, Unelco-Endesa, reagieren. Der Erwerb des neuen Generators bedeutete eine Investition von über 21 Millionen €uros. Der neue Generator wird aber noch nicht in Betrieb genommen, da zuerst die neue Zentrale fertiggestellt werden muss. Die derzeitigen Installationen des Stromversorgers, angesiedelt in Puerto del Rosario, sind einfach zu klein geworden. Auch ihre Lage, fast im Zentrum des Hafenviertels, macht einen Neubau erforderlich, da dort keine Erweiterungsmöglichkeiten bestehen. Noch lange nicht aus
den Schlagzeilen: Die neue Bürgermeisterin von La Oliva, Claudina Morales, hat nach Revision der Haushaltsbücher ihres neuen Aktionsgebiets öffentlich Unregel- mäßigkeiten bei der Amtsführung ihres Vorgängers, Domingo González Arroyo, angeprangert. Laut ihrer Aussage sind — nur im abgelaufenen Jahr — 12,5% des Haushalts- budgets der Gemeinde an dem Ex-Bürgermeister "nahe stehende" Unternehmen gezahlt worden. Bei einer Haushaltskasse von 24 Millionen €uro macht das die Summe von runden 3 Millionen €uro. Laut weiterer Aussage der neuen Amtsinhaberin, sind die regierenden Koalitionsparteien CC und PSOE gerade dabei, die “prekäre” finanzielle Situation des Kreises nach 24-jähriger Amtperiode genauer unter die Lupe zu nehmen. Die neue Koalition sieht darin die “Benutzung einer öffentlichen Institution für Privatzwecke”. Man werde nämlich mit noch ausstehenden, nicht beglichenen Rechnungen konfrontiert, wie es z.B. die 600.000 €uro an die öffentlichen Sozialversicherungen seien. Ein wenig problematisch sei im Moment das schnelle und sichere Handeln, da mit dem Weggang des Bürgermeisters auch viele seiner jahrelangen Getreuen, darunter auch Feuerwehrleute, Strandaufsicht und Personal im öffentlichen Kindergarten, abgedankt haben. Kopfzerbrechen bereiten der neuen Regierung auch die Verstöße gegen verschiedene Bebauungsgesetze und viele anhängige Verfahren. Eine der letzten öffentlich vernommenen Aussagen des Bürgermeisters, der fast ein Vierteljahrhundert die Fäden in jenem Gemeindekreis zog, war übrigens seine Antwort auf die Frage, wie er denn selbst die (Geschäfts-) Führung seines Hoheitsgebiets einschätze: “Eine Geldschmiede!” (wörtlich sagte er: “una fábrica de hacer dinero” - eine Fabrik zum Geldmachen.) Schon mal gehört? FUT-VITO ! Sie können nichts damit anfangen? Klingt nach..? — nach..? — nach..? Richtig, nach Fußball, im Spanischen: FUT-bol ! Diesen Namen werden Sie wohl in nächster Zeit des öfteren hören, da es sich um eine Weltneuheit handelt: die Möglichkeit, Fußball auf einem Brett, ähnlich einem Mühle- oder Damebrett, zu spielen, ein Gesellschaftsspiel für mindestens drei Mitspieler. Der Erfinder ist ein Einheimischer aus Gran Tarajal, der Artist, Künstler und Designer Víctor Carmona. Das bereits patentierte Spiel hat ihn fünf lange Jahre und die Mithilfe und Unterstützung vieler Freunde gekostet, um das Spiel attraktiv und wirklichkeitsnah zu konzipieren. Mit gelben und roten Karten, mit Ecken, Freistößen, Elfmetern, ect. Bereits vor seiner Präsentation in der Öffentlichkeit wurden verschiedene Probeläufe absolviert, in Schulen, bei Freizeitveranstaltungen und selbst Turniere wurden abgehalten, um Fehler oder Ungereimtheiten, die den Spielablauf negativ beeinflussen und so die Spiellust dämpfen könnten, zu erkennen und zu eliminieren oder umzuändern. Die Liga ist zu Ende, viva el fútbol !!!
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