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¡ Viva
España ! - ¡ Viva El Rey ! - ¡ Viva La Princecita !
In Spanien gibt es derzeit eigentlich nur ein Thema - oder besser
gesagt: DAS Thema:
Die Geburt der Thronfolgerin Leonor am 31. Oktober in den allerersten
Morgenstunden. Die offizielle Bekanntgabe durch das spanische Königshaus
erfolgte gegen 2:30 Uhr.
Erste Fotos der Prinzessin Leonor durften am 7. November in der Residenz
des Prinzen Felipe und der Prinzessin Letizia von Asturien geschossen
werden: Hier eine kleine fotografische Chronologie:

eines der offiziellen Hochzeitsfotos

Letizia, kurz
nachdem sie von ihrer Schwangerschaft wusste

...einige Tage vor
der Geburt

Offizielles Foto des
spanischen Königshauses von Letizia

Don Felipe beim Verlassen des Hospitals nach der Geburt
von Leonor

Reporter vor dem Krankenhaus "Ruber Internacional"

Su Alteza Real la Infanta Doña Leonor...

...mit ihren
glücklichen Eltern und Großeltern väterlicherseits
Hier einige kuriose und interessante Zusatzinformationen rund um die
Geburt der Königstochter:
Auch im spanischen Königshaus ist man sich der Wichtigkeit des Internets
bewusst. Bereits Minuten nach der Geburt der Kronprinzessin Leonor
registrierte der Leiter der Informatikabteilung des Königshauses alle
erdenklichen und unerdenklichen Verbindungen des Namens mit seiner
ellenlangen Liste von Endungen .com/.biz/.net/.org/.info/... - momentan
summieren jene sich auf etwa 200, Tendenz: steigend.
Zu spät kam jener
allerdings für die Internet-Domain www.leonor.es, welches ein Musiker
aus Alicante bereits seit geraumer Zeit belegt. Und auch ein
Internet-User namens Daniel war schneller bei seinem Provider und
registrierte sich für www.leonor.com.es - ¿für die schnelle Mark? Seine
Vorinvestition: 13,50 €. Allerdings könnte jener ganz schnell wieder auf
den Boden der Tatsachen geholt werden — gemäß den neuen
Internet-Statuten, die eben jenen dubiosen „Handel“ mit Domainnamen
einschränken wollen.
Und auch die Domain
www.princesa-leonor.com wurde von einem Internet-Provider namens
Siscomred noch vor dem Zugriff der königlichen Tastatur fremdvergeben,
ebenso wie die Kombination www.reina-leonor.com - belegt von einem Herrn
Pablo Serrano Jabonero. Allerdings ist man mit der öffentlichen Anstalt
für Internetdomains in Spanien, Red.es, in Verbindung, um alle
gewünschten Kombinationen für die Zukunft zu blockieren.
Überheblich? Nein, im
Gegenteil. Der Königsfamilie wurde vía Internet mit eben solchen
'königlichen' Domains in der Vergangenheit übel mitgepielt...
Inzwischen gibt es
auch zwei 'blogs' mit Bezug auf die neue, adlige Erdbewohnerin, die
allerdings NICHT vom Königshaus unterhalten werden, jedoch ganz
unterhaltsame Einträge beinhalten: Infanta Leonor de Borbón (der Link:
http://leonordeborbon.blogspot.com/ ) und Princesa Leonor de
Borbón (der Link:
http://princesaleonor.bitacoras.com/ ).
Beide blogs in spanischer Sprache.
In Spanien wird wohl in der nächsten Zeit alles, was den Namen 'Leonor'
beinhaltet, Erfolg haben. Das hat sich wohl auch ein asturianischer Koch
gedacht, der sogleich ein Dessert a la Asturiana kreierte: 'Frixuelo a
la Infanta Leonor'. Eine Art Blinis oder Crêpes, gefüllt mit warmem
Apfelmus, begleitet mit einer Kugel Bo(u)rbón-Vanilleeis und darüber
eine Crème aus asturianischen Kastanien und dem landestypischen Sidra
(vergärter Apfelmost). Das alles in einer herbstlichen Komposition, um
die Jahreszeit der Geburt der 'Infanta Leonor' zu verewigen... Erfinder
dieser 'Homenage a la futura reina' - der Homage an die zukünftige
Königin - ist das Restaurant 'Rincón Asturiano' in Benalmadena.
Leonor de Borbón, so lautet vorerst der offizielle Name des Nachwuchses
der Príncipes de Asturias, Don Felipe und Doña Letizia, bis der König
die weiteren, offiziellen Titel öffentlich bekanntgeben wird. Von Geburt
an direkt 'Su Alteza Real' - Ihre Königliche Hohheit -, wie man in
Zukunft in offiziellen Anlässen bemerken wird.
Der Name 'Leonor',
ausgewählt von den Eltern, hat in der Geschichte der Monarchie Europas
viele Spuren hinterlassen. In Spanien selbst regierten fünf Leonors in
Aragón, zwei in Castilla (Kastilien) und zwei im Königreich Navarra.
Aber auch in Portugal regierten zwei spanische Königinnen gleichen
Namens, ebenso wie in England, ebenso in Frankreich und sogar in
Deutschland gab es eine Kaiserin Leonor.
Hier eine Liste:
- Leonor de Plantagenet (1156-1214). Reina de Castilla (1170-1214).
- Leonor (1202-1244). Infanta de Castilla y Reina de Aragón.
- Leonor de Castilla (1241-1290). Reina de Inglaterra (1272-1290).
- Leonor, Princesa de Inglaterra. Hija de Eduardo I y Leonor de Castilla.
- Leonor de Castilla (1307-1359). Reina de Aragón (1329-1336).
- Leonor de Portugal (1328-1348). Reina de Aragón (1347-1348).
- Leonor de Trastámara (1350-1415). Reina de Navarra (1403-1416).
- Leonor de Sicilia. Reina de Aragón (1349-1375).
- Leonor de Aragón (1358-1382). Reina de Castilla (1379-1382).
- Leonor de Alburquerque (1374-1435). Reina de Aragón (1412-1416).
- Leonor de Aragón (1405-1445). Reina de Portugal (1433-1438).
- Leonor, Infanta de Castilla (1423-1425).
- Leonor de Portugal. Emperatriz de Alemania (1434-1467).
- Leonor de Aragón (1420-1479).
- Doña Leonor de Austria (1498-1558). Reina de Portugal (1519-1521) y de
Francia (1530-1547).
In Asturien selbst ist man ein wenig traurig über die Namenswahl der
'Los Príncipes de Asturias', hatte man doch insgeheim auf einen
landestypischen Namen des kleinen, ehemaligen Königreichs 'Principado de
Asturias' an der nördlichen Atlantikküste Spaniens gehofft.
Nicht angeheiratet
oder durch sonstige, verliehene Titel ist die Prinzessin Leonor auch
rechtmässige Thronnachfolgerin der asturianischen Krone, da ihre Mutter
- Doña Letizia - ebenfalls gebürtige Asturianerin ist.
Fragt
man nach dem Gefallen des Namens Leonor für die Prinzessin, ist man
einhellig der Meinung: ..es bonito.. (ist schön), mit einem „..aber..“
danach. Der Favorit in Asturien wäre 'Covadonga' gewesen. Auch wenn es
(für uns Deutsche) ein wenig seltsam klingt, der Name hat Tradition im
schönen Asturien. Einfach mal 'Covadonga' in die Suchmaschine
eingeben....
Und, als wenn man ihr diesen Namen gegeben hätte, gibt es auch einen
dazu passenden blog in den Tiefen des Internets: „Covadonga Borbón“
(Link:
http://www.gorkalimotxo.net/covadonga/ ). Eine fiktive Erzählung
eines Ungeborenen, eines königlichen Ungeborenen.
Und, last but not least, auch von unserer Redaktion die besten
Glückwünsche an die spanische Königsfamilie.
¡ VIVA LEONOR !
Neue
Asphaltdecken für die Gemeindestraßen
Die Straßen in den sechs Gemeindebezirken auf Fuerteventura werden in
den nächsten Monaten neu asphaltiert.
Der zugenommene
Verkehr auf Fuerte in den letzten Jahren hat auf vielen Nebenstraßen
entlang der ganzen Insel erhebliche Beschädigungen an den Straßendecken
verursacht. Die Insel-Coorperation hat einen eigens dafür
ausgearbeiteten Plan verabschiedet, der die gemeindeeigenen Straßen, das
Abwassernetz und die Gemeindeparks renoviert. Die dafür eingeplante
Summe beläuft sich auf etwas über 2.000.000 €.
So werden in Betancuria die Zugangsstraßen zum 'Valle de las Cuevas' und
zum 'Campo Viejo' fertiggestellt, die Hauptstadtviertel 'Fabelo' und 'El
Charco' bekommen eine neue Straßendecke und Straßenbeleuchtung und die
Reform des Stadtkerns in Gran Tarajal - noch in vollem Gang - bekommt
einen weiteren Zuschuss für Straßenbeleuchtung (die man scheinbar in die
erstere Kalkulation des Innenstadtausbaus nicht eingerechnet hatte...).
Auf die Verschönerung der Dörfer setzt man im Gemeindekreis
'La Oliva' mit Investitionen in die Gemeindeparks in 'La Caldareta' und
'Lájares'. Generell saniert werden die Ansiedlungen 'Casillas de
Morales' und 'Agua de Bueyes' in der Gemeinde Antigua, und die Gemeinde
Pájara wird eine ihrer Abwasserpumpstationen erneuern, das Abwassernetz
in Morro Jable verbessern (das man scheinbar nicht in den Griff bekommt)
und seiner Gemeindehauptstadt Pájara eine neue Straßenbeleuchtung
spendieren.
Die Inselregierung hat vor wenigen Tagen zusätzlich zum Thema
Asphaltierungsarbeiten folgende Pressenotiz harausgegeben:
Um den fließenden Berufsverkehr nicht immer wieder ins Stocken und zum
Erliegen zu bringen, werden ab sofort vorzunehmende
Asphaltierungsarbeiten auf stark befahrenen Teilabschnitten während der
Nachtstunden ausgeführt.
Bezug nahm man damit in erster Linie auf das Teilstück zwischen
Flughafen, Richtung Süden, ab der Siedlung El Matorral bis Costa Caleta
(Caleta de Fuste), welches seit mehreren Wochen ein Nadelöhr für den
täglichen Berufsverkehr ist. die Regelung wird jedoch auch an anderen
Teilstücken verwirklicht werden.
Bitte fahren Sie mit
Vorsicht bei Nachtfahrten in Baustellen, an denen es auf Fuerte ja im
Moment wirklich nicht mangelt!
Fuerteventura - Irland --- ...nur noch ein 'Klacks'
Seit dem 5. November ist ein Abstecher nach Irland keine Vision mehr.
Die Fluglinie 'AER LINGUS' fliegt die Route Puerto del Rosario — Dublin
direkt, und zwar regelmäßig samstags.
Geplant
ist diese Verbindung vorerst nur für die Wintermonate bis zum 26. März.
Damit hat man der gestiegenen Nachfrage aus Irland Rechnung getragen:
die (steigenden) Besucherzahlen bringen die Irländer inzwischen auf den
vierten Platz in der Besucherstatistik Fuerte's, die weiterhin von den
Deutschen angeführt wird, dicht gefolgt von Engländern und den
Niederländern.
Der Einführungspreis
liegt bei sensationellen 69,00 € für die einfache Route, dazu die
Flughafengebühren. Das fluggerät ist ein Airbus 320 mit 174 Sitzplätzen.
Da lohnt sich fast schon ein Wochenend-Abstecher...!
Erdölbohrungen vor Fuerteventura
Die Inselverwaltungen von Lanzarote und Fuerteventura nehmen den
Kampf gegen die geplanten Erdöl-Bohrungen — vor unserer Nase — im
Atlantik wieder auf.
Nach einer längeren Pause seit den letzten Zusammenkünften zur
Ausarbeitung eines gemeinsamen Plans, der spanischen Regierung und dem
Erdöl-Giganten Repsol-YPF dieStirn zu bieten, sind die
Kooperationsarbeiten der beiden Inselregierungen in eine neue Phase
gekommen.
Nach vier Monaten
Stille, die wohl der parlamentarischen Sommerpause entsprechen (oder man
ist sich einfach der reellen Gefahr für den einzigen Industriezweig der
beiden Inseln, den Tourismus, nicht bewusst) versucht man jetzt, diese
verlorene Zeit wieder einzuholen.
Allerdings hat man in
der spanischen Regierung und auch bei Repsol-YPF keine derart lange
Sommerpause genossen. Deren Pläne sind schon weiter fortgeschritten. Zur
exakten Klärung, in wessen Hoheitsgebiet die Gewässer zwischen den
Kanarischen Inseln und dem marokkanischen Königreich fallen, hat man
sich bereits zusammengesetzt. Ein offizielles Ergebnis der Verhandlungen
steht derzeit allerdings noch offen.
Sollten Sie mehr an diesem Thema interessiert sein (an der
Verschleierungstaktik des spanischen Erdöl-Unternehmens Repsol-YPF und
der Gleichgültigkeit der spanischen Regierung, der Handlungsohnmacht der
beiden Inseln Fuerteventura und Lanzarote und am Schönreden der
kanarischen Regierung) verpassen Sie nicht unsere große Reportage über
die geplanten Erdölbohrungen direkt vor unserer Insel in der aktuellen
Ausgabe des Fuerte-Fan-Magazins, welches Sie auch
HIER kostengünstig als CD-Rom-Version bestellen können.
Finanz-Nachschuss für die Surf-Weltmeisterschaften
Ende Oktober unterzeichneten der Insel-Präsident Mario Cabrera und
der Bürgermeister von Pájara, Rafael Perdomo, einen Vertrag zum
Nachschuss von 90.000 € als Subvention zu den Surf- und
Kite-Board-Weltmeisterschaften, wodurch sich die Gesamtsubvention der
Inselregierung für dieses Event auf 184.000 € summiert.
Die Inselregierung
möchte sich auch in Zukunft mehr in die Finanzierung dieser
Weltmeisterschaften einbringen, da „..die Wichtigkeit der
Veranstaltung sich nicht nur auf die Qualität der Veranstaltung oder
seiner Teilnehmer bezieht , sondern auch als Aushängeschild für die
Tourismus-Promotion-Arbeit in weiten Teilen Europas und der ganzen Welt
fungiert..“, wie der Inselpräsident dazu anmerkte.
Der Finanzrahmen in
diesem Jahr war etwas enger als in den Jahren zuvor, da der Hauptsponsor
aufgrund von überhöhten Rückforderungen sein Engagement zurückzog und
dadurch die diesjährige Veranstaltung erstmalig nicht mit den für die
Teilnehmer wichtigen Welt-Cup-Punkten zählen konnte. Die Veranstaltung
selbst war aber - vielleicht gerade deswegen - ein voller Erfolg,
die Teilnehmerzahlen ein absoluter Rekord.
120.000 €
Sanktion für illegale Steinbrucharbeiten
Wie in den vergangenen Tagen offiziell mitgeteilt wurde, bestätigte
die kanarische Regierung in einer ihrer letzten Sitzungen im September
den Antrag der Umweltschutzbehörde gegen die Firma Infrarenta SA wegen
eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den Umweltschutz.
Die Firma Infrarenta
SA war im Besitz einer Lizenz aus dem Jahre 1981 für Steinbrucharbeiten
im nördlichen Fuerteventura, an einem Ort namens 'Morros de Bayuyo' in
der Gemeinde La Oliva, für ein Terrain in der Größe von 109.000
Quadratmetern, welches man wohl im Laufe der Zeit klammheimlich auf
280.000 Quadratmeter ausweitete.
Da auch auf Fuerte
inzwischen andere Winde wehen, setzte die 'Agencia de Medio Ambiente'
(die Umweltschutzbehörde) im Mai diesen Jahres eine Sanktion in Höhe von
120.000 € fest, die nach dem Einspruch der ausführenden Firma jetzt
allerdings von der kanarischen Regierung bestätigt wurde.
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