Aktuelle Fuerteventura Kurznachrichten(zusammengestellt am 18.06.2005) |
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Die Inselverwaltung verlangt die sofortige Öffnung der 'Bolsa de Vivienda Joven' Aus dem Ministerium für Erziehung und Jugendarbeit der Inselverwaltung von Fuerteventura wird die längst anstehende Öffnung der Informationsstelle für günstige Vermietungen auf Fuerteventura gefordert. Der Verzug der Eröffnung des seit einem Jahr anstehenden Projekts ist für den verantwortlichen Minister Alejandro Jorge nicht mehr zu tolerieren. Seit einem Jahr stehen die Räumlichkeiten und notwendige Installationen, wie Einrichtung und Computer-Hardware zur Verfügung, selbst Personal ist bereits unter Vertrag. Laut dessen Aussage hat die kanarische Regierung lediglich einige Fragebögen zum Ausfüllen zugeschickt und eine Personalauswahl für Ende 2004 angekündigt. Dabei ist es geblieben - auf Fuerteventura, denn auf den anderen Inseln funktioniert der Betrieb dieser Serviceleistung bereits seit geraumer Zeit. Die 'Bolsa de Vivienda Joven' richtet sich an erster Linie an Personen zwischen 18 und 35 Jahren, die eine günstige und annehmbare Mietgelegenheit suchen. Mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte auf Fuerteventura sind die Wohnungsmieten, vor allem in den touristischen Ballungsgebieten Corralejo, Costa Caleta, Costa Calma, Morro Jable, u.a., fast nicht mehr bezahlbar und für Einzelverdiener schon lange nicht mehr denkbar. Unterste Mieten für 30 qm beginnen bei etwa 400 EUR, nach oben keine Grenze. Nach Ansicht des
Ministers kein Aushängeschild, um weiterhin Arbeitskräfte nach
Fuerteventura zu locken, und viele Arbeitgeber - allen voran die Hotels
- können keine zusätzlichen Unterkünfte für weitere Arbeitskräfte mehr
zur Verfügung stellen, da alle bereits belegt sind, was die Forderung
nach der Öffnung dieses Amtes bekräftigt. Jagdzeit für Niederwild Die insulare Institution zur Überwachung der Jagd auf Niederwild, Geflügel und Fischerei "Consejo Insular de Caza" hat grünes Licht für die anstehenden Jagdzeiten für 2005 gegeben. Demnach beginnt die erste Phase am 14. August mit der Jagd mit Jagdhund und Frettchen, und ab dem 28. August bis 6. November zudem mit Jagdgewehr. Erlaubt ist die Jagd lediglich sonntags, mit Ausnahme vom Mittwoch, dem 12. Oktober. Als Jagdwild sind nur gestattet: das maurische Rebhuhn, der Wildhase, die wilde Taube, die gemeine Turteltaube, das maurische Erdhörnchen, die gemeine Wachtel und wildlebende sonstige Tiere, die extra aufgelistet sind. Limitiert ist die Jagd auf bestimmte
Mengen pro Jagdtag, pro Jäger: 4 Rebhühner, 5 Hasen, 10 Tauben, 2
Turteltauben, 2 Wachteln; kein Limit gibt es für Erdhörnchen und
sonstige wildlebende Tiere. Verboten ist die Jagd in allen
Naturschutzgebieten und im Gebiet 'Madre del Agua'. Camping im Gemeindekreis La Oliva Seit dem 1. Juni ist die Einschreibung zum Erhalt einer Campingerlaubnis eröffnet. Die Campingplätze sind, wie in der Vorjahren demonstriert, sehr schnell belegt. Es bedarf einiger Eile. Die Campingzeit im Gemeindekreis La Oliva begann am 27. Mai und endet mit dem 30. September auf den ausgewiesenen Campingplätzen. Anträge bitte schriftlich an die Gemeinde La Oliva. Information unter Telefon 928 861 904. Für das Campen in
anderen Gemeinden wenden Sie sich bitte direkt an die betreffenden
Gemeindeverwaltungen. Die entsprechenden Telefonnummern können Sie auf
dieser Seite
Supersol, Hipersol, Hiperdino, Netto, Cashdiplo — alles DINOSOL Weit verschachtelt, aber alles eine Firma: Ahold Supermercados, allerdings jetzt mit neuem Namen: Dinosol. In den Kauf zwischengeschaltet war ein britannischer Risikokapitalgeber namens 'Permira', der die kanarischen Supermärkte unter diesen Logos von der holländischen Kette Ahold mit Approbation durch die europäische Kommission im Dezember vergangenen Jahres abkaufte. Der aktuelle Marktwert der 'neuen' Supermarkt-Kette wird auf 685 Millionen Euros geschätzt. Dazu gehören weitere verwinkelte Firmen, wie z.B. 'Redevco', eine Immobilienfirma, die alle Grundstücke inklusive der Gebäude 'verwaltet'. 'Verwaltet' in Gänsefüßchen, da die Immobilienwerte wohl an jene Firma verkauft, aber eigentlich lediglich aus den Geschäftspapieren ausgelagert wurden, da sie im Nachhinein wieder langfristig angemietet werden. Große Präsenz zeigen die Supermärkte in den Provinzen Andalusien, Madrid, Katalonien und auf den Kanaren. Auch auf Fuerte kommt man eigentlich fast nicht an ihnen vorbei - Corralejo, Costa Caleta, Costa Calma, Morro Jable, Puerto del Rosario... Nachgelassen hat
allerdings seit der 'Wende' das Sortiment, wie uns viele befragte
deutsche Kunden Und um uns nicht
einseitige Werbung unterstellen zu können: Und da gibt's dann noch HiperFuer, Supermercados Fidelia, SuperFuer, Frucar, Inpescasa Supermercados, Supermercados Rita, ... und alle Nicht-Genannten.
Die 501 ist Eigentum von Levi's Wir wissen nicht, ob die Richter vom Obersten Gerichtshof der Kanaren in ihrer Freizeit in Jeans laufen, aber ganz sicher ist, dass man über ganz gewisse Nummern auf ganz bestimmter Kleidung bestens informiert ist. Und natürlich auch über die entsprechenden Paragraphen, die das gesetzlich geschützte Markenzeichen seinem Eigentümer die Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit versichern. Zur teueren Kenntnis nehmen musste dies ein Jeans-Konfektionär, der seinem Modell den Nachnamen '501 verpasst hatte. Genauer gesagt ging es um die Firma Dayme '501, SL, die gegen eine Verfügung des spanischen Markenzeichen-Überwachungsamts "Oficina Española de Patentes y Marcas" geklagt hatte. Der Gebrauch der Nummer 501 auf deren Kleidung und den Etiketten ist zu sehr verwechselbar mit dem geschützten Markenzeichen des populären Jeansherstellers Levi's. Und um eventuelle Klagen gegen die rechtmäßige Verwendung jener Nummer durch die Firma Levi's wegen eventueller sich überschneidender Daten gleich vorzubeugen, fügte man noch hinzu, jene Nummer sei bereits seit 150 Jahren durch diese Jeansmarke gekennzeichnet. Wegen "Nutzung der Nummer mit niederträchtiger Absicht" und wegen der Absicht, "die Berühmtheit der US-Marke zu seinem Vorteil zu nutzen" wurde die Klage zu Gunsten der Levi's entschieden, aber auch der Fabrikant Dayme (jetzt ohne '501), SL ging nicht leer aus: die Kosten des Verfahrens wurden ihm auferlegt. Eine Frage der Richter blieb ohne Antwort im Raum stehen: Warum hat der Neufabrikant nicht beispielsweise die Nummer 785 statt der 501 auf seine Etiketten geschrieben...?
Wer war am Strand? Eine Presse-Notiz des Abgeordneten der kanarischen Regierung für Tourismus, José Juan Herrera, legte neue Zahlen über den Urlaubsmodus des 'All inclusive' vor. Laut seiner Aussage repräsentieren die derzeit angebotenen 43.400 All-Inclusive-Betten lediglich 5% des Gesamtangebots auf dem kanarischen Archipel, aufgeteilt auf 115 Ferien-, Appartement-, Hotel- und sonstige Anlagen. Befragt nach Nationalitäten kommen die meisten Nachfragen aus deutschen Landen, dicht gefolgt von Besuchern aus Österreich. Belgier und Italiener teilen sich den dritten Platz. In Zahlen ausgedrückt heißt das: jeder vierte deutsche Urlaubsgast auf den Kanaren wählte 'All inclusive', ebenso die Gäste aus dem deutschsprachigen Nachbarland Österreich. Aus Italien und Belgien reist jeder fünfte Urlauber unter diesem Motto auf die Kanaren. Zum Vergleich: unter den Spaniern wählt nur jeder zehnte Kanaren-Besucher das 'todo incluido', wie es in der spanischen Sprache heißt. Auf die verschiedenen Inseln aufgeteilt: 24 Anlagen auf Gran Canaria, 27 auf Teneriffa, 29 auf Lanzarote und - der Rekord - 45 auf Fuerteventura bieten diesen Modus ausschließlich oder als Komplementär-Service an. Konkret heißt das für
unsere Insel Fuerteventura: Fast alle 'All-inclusive'-Angebote
konzentrieren sich Derweil auch gähnende Leere in den Bars und Restaurants der umliegenden Ortschaften, die mit den 'Billig-Produkt-Angeboten' der 3-4-Sterne-Hotels nicht mithalten können und auf ihrer oft erstklassigen Ware — toll gemixte Cocktails, raffinierte Variationen mit echtem Ziegenkäse (!), gebratenes Zicklein, Puchero Canario, etc. — sitzen bleiben. Und fragt man einen "Fuerte-Urlauber"
dann, ob ihm die Strände, Fuerte oder was auch immer gefallen haben,
kommt die Antwort: „War schon toll — das Hotel. Aber auf den Kanaren
gibt's ja nicht mal kanarische Spezialitäten, nur Hamburger, Würstchen,
Schnitzel, Grill-Hähnchen, ...“
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